main menu left bcg main menu right bcg

Allein oder richtig?

20. September 2011 Matthias Schulz

Am Wochenende war ich auf der Geburtstagsfeier meines Vaters – große Runde und viele Leute, die man lange Zeit nicht gesehen hatte. Wie das halt immer so ist bei solchen Familienfeiern. Ich saß an der Tafel neben einem langjährigen Freund meines Vaters. Er ist Koch und – wenn ich das von anderen Anlässen geschmacklich beurteilen darf – ausgezeichnet in seiner Profession. Das Besondere – er arbeitet nicht in einem Hotel oder Restaurant, sondern er leitet die Küche in einem Unternehmen. Nicht einfach nur die Kantine, sondern in seiner Firma  gehört es zum Alltag, dass besondere Geschäftsabschlüsse während eines guten Essens im eigenen Hause herbeigeführt werden. Oder für den Fall, dass die Tinte unterm Vertrag schon trocken ist, auch gefeiert werden.

Irgendwann im Laufe des Abends fragte ich ihn, ob er sich mit seinen kulinarischen Fähigkeiten auch vorstellen könne, sich selbständig zu machen. „Ja“ sagte er, dass könne er sich schon vorstellen. Auch heute arbeite er komplett selbständig und leite die Küche und auch von der zeitlichen Arbeitsbelastung komme sein heutiger Job einer Selbständigkeit sehr nah. Auf meine Frage, mit welcher Art Restaurant er sich denn selbständig machen würde, antwortete er mir, dass er das vom Personal abhängig machen würde, dass er dafür gewinnen könnte. Insbesondere die Fähigkeiten und Vorlieben der Köche seien dann entscheidend.

Ich muss ein ziemlich überraschtes Gesicht gemacht haben. In meiner Vorstellung bestimmt der Chef die Strategie und Ausrichtung seines Unternehmens. Und eigentlich zielte meine Frage nach seiner Ausrichtung darauf ab, welche Küche er selbst beim Kochen bevorzugt und entsprechend in einem eigenen Restaurant umsetzen würde. Also fragte ich nach, wieso er nicht das kocht wo er Lust drauf hat oder was er besonders gut kann? „Ganz einfach“, sagte er. „Entweder Du willst alles allein machen – oder richtig.“

Wahrscheinlich ist die Steigerung eines überraschten Gesichts ein verständnisloser Gesichtsausdruck. Ich musste jedenfalls gar nicht nachfragen, damit er seine Aussage erklärte: „Allein kannst Du vielleicht eine Pommesbude oder einen tragbaren Würstchengrill betreiben. Aber ein Restaurant? Wenn ich mich in der Gastronomie selbständig machen will, dann ist es zwar gut wenn ich kochen kann, aber ich muss eigentlich eher ein Geschäftsführer sein, der sagt wo es langgeht. Wenn dann noch Zeit übrig ist, kann ich mich ja immer noch an den Herd stellen. Fürs Kochen brauchst Du angestellte Köche – und die müssen was drauf haben. Solche Leute findest Du nicht an jeder Ecke.“

Der Satz ging mir nicht aus dem Kopf. „Entweder Du willst alles allein machen – oder richtig.“ Ich musste an die vielen Fernsehsendungen denken, in denen unterschiedliche Kochprofis verzweifelten Gastronomen zu Hilfe eilen. Natürlich sind bei diesen Sendungen auch immer die Fähigkeiten der Köche ein Thema. Ist die Küche sauber? Was kochen sie überhaupt? Nehmen sie die richtigen Lebensmittel? Die richtigen Gewürze? Die richtige Herdtemperatur? Ist es nett auf dem Teller angerichtet? Schmeckt es den Gästen?

Aber es werden auch immer wieder ganz andere Aspekte untersucht und angegangen. Wie ist die Kostenstruktur? In was für einer Immobilie ist das Restaurant? Wie ist das Ambiente? Was für ein Publikum kommt? Wie sieht die Speisekarte aus? Welche Gerichte werden angeboten – und wie viele? Wie ist die Preisklasse? Wo werden die Zutaten eingekauft? Was machen andere Wettbewerber in der Umgebung? Kann der Koch eine Mahlzeit kalkulieren? Und wie lange braucht der Koch, bis das fertige Ergebnis am Tisch serviert werden kann? Wie viele nicht verkaufte Lebensmittel müssen weggeschmissen werden? Wie sieht die Organisation aus? Weiß jeder, wofür er zuständig ist? Sind die Aufgaben richtig verteilt? Sind die Abläufe aufeinander abgestimmt? Und auch ganz wichtig – sind die Mitarbeiter ein Team? Was passiert, wenn es mal voller wird, und alle gleichzeitig was zu essen haben wollen? Und nicht zuletzt – wie erfahren die Leute von den kulinarischen Genüssen? Also welche Art Werbung wird gemacht und wie findet man dort hin?

Jeder Restaurantbesitzer, der in erster Linie selbst am Herd steht, vernachlässigt mindestens 7 andere wichtige Aufgaben. Planung, Organisation, Mitarbeiterführung, Einkauf, Marketing, Kundenzufriedenheit und Finanzcontrolling. Und sehr ähnlich verhält es sich im IT-Fachhandel. Es ist natürlich hilfreich, wenn man als Geschäftsführer weiß, wie man PC’s baut, Platinen lötet oder Viren entfernt. Aber man muss alle anderen Stellschrauben ebenfalls im Blick haben, um insgesamt erfolgreich zu sein.

PC-SPEZIALIST Partner haben es gut. Auch wenn für sie im täglichen Geschäft so viel Arbeit, Planung, Organisation, Kontrolle und Führung anfällt, dass man sicher von einem überdurchschnittlichen Arbeitspensum sprechen kann – in vielen Bereichen können sie aber auch auf fertige Lösungen wie z.B. Rahmenverträge, Onlinelösungen wie Wikis und EGIS, oder auch Ladenbauelemente, Werbemittel, Aktionswaren und eben ein bundesweit einheitliches Markenkonzept zurückgreifen.

Und so können wir sogar in zweierlei Richtung sagen – ein PC-SPEZIALIST macht nicht alles allein – aber richtig.

Intern in seinem Unternehmen zusammen mit seinen Mitarbeitern. Extern in der Gemeinschaft PC-SPEZIALIST mit all den anderen PC-SPEZIALIST Partnern und der Zentrale.

Also, wenn Sie IT-Fachhändler sind, machen Sie nicht alles allein – sondern richtig!

Unsere Händler-Hotline erreichen Sie unter 0521-9696 211 oder vereinbaren Sie hier einen Rückruf:

http://www.pcspezialist-fachhandel.de/index.php?kontakt.

Matthias Schulz

PC-SPEZIALIST Regionalmeeting SÜD: Über Fakten und Felsenkeller

14. September 2011 Constanze Jendrike-Frey

Freitag, 09. September 2011, 14:00 Uhr: Start des Regionalmeetings SÜD in Maxhütte-Haidhof!

Wenn ich ein solches Zusammentreffen organisiere, dann ist mir natürlich wichtig, dass alles reibungslos und mindestens gut funktioniert, also habe ich aus 522km Entfernung zwischen Bielefeld und Maxhütte die sozialen Netzwerke mit Argusaugen unter Beobachtung gehabt, um feststellen zu können, dass nacheinander die Meldungen der Kollegen und Partner auf Facebook, Twitter, Foursquare und Co. „eintrudelten“ und so konnte das Meeting pünktlich starten.

Unsere PC-SPEZIALIST Partner in Maxhütte, Veronika und Nico Haberzettl und Michael Spanier hatten Gelegenheit Ihr Unternehmen mit seiner Besonderheit, der Kombination aus IT und TK, vorzustellen und damit in einen Erfahrungsaustausch zwischen den Partner einzuleiten, denn zum einen geht es bei einer solchen Zusammenkunft darum sich mit Ideen für das eigene Unternehmen anreichern zu lassen, aber auf der anderen Seite steht auch der Austausch zum „ganz normalen Wahnsinn des IT-Fachhandels“ im Focus der Partner; sowohl das eigene Geschäft betreffend als auch die Zusammenarbeit mit der SYNAXON AG. Und so diskutierten beim Regionalmeeting SÜD die Geschäftsführer aus Maxhütte, Bebra, Homberg Efze, Bautzen und Zittau, Kaiserslautern, Konstanz, Gunzenhausen, Bürgstadt, Bamberg und mit der weitesten Anreise und einer insgesamt zurückgelegten Strecke von fast 2000 km unser Partner aus Bordesholm.

Freitag, 09.September 2011, 17:45 Uhr: Check-Inn Art&Business Hotel, Nürnberg

Puh! :-) Auch das scheint geklappt zu haben. Foursquare lies mich wissen, dass Kollegen und Partner das Hotel gefunden hatten!

Nah an der Altstadt Nürnbergs gelegen lieferte das Art&Business Hotel einen guten Ausgangspunkt für das Freizeitprogramm des Regionalmeetings, das zu jedem Treffen dieser Art dazu gehört. Dieses Mal sollte es – passend zu Nürnberg – in die Felsenkeller der Stadt gehen. Unter dem Motto „Rotes Bier in tiefen Kellern – 700 Jahre Nürnberger Biergeschichte“ wurden unsere Partner unterhaltsam durch die Felsenkeller bis zur Hausbrauerei geführt und dort bereits mit einer ersten Stärkung durch Krustenbrothappen und ´nem zünftigen Schluck Bier in Empfang genommen. Das anschließende Abendessen in der Hausbrauerei Altstadthof wurde wieder zum fachlichen, informativen als auch informellen Austausch genutzt.

Samstag, 10. September 2011, 09:00 Uhr: Check-Out Art&Business Hotel, Nürnberg

Jetzt musste ich aber wissen, wie es war und wie es unseren Partnern gefallen hat, also hielt mich nichts mehr meinen Kollegen Peter Müller schnell mal anzurufen und mir einen ersten Bericht erstatten zu lassen. Fazit: Die Teilnehmer sind sich darüber einig, dass sich das Treffen gelohnt hat! Jeder konnte Ideen für sich mitnehmen, die Kommunikation war ausgezeichnet und die Geschäftsführer meldeten zurück, dass sie sehr gerne auch an einem nächsten Treffen teilnehmen werden!

Das nächste Treffen unserer Partner wird in etwas größerem Umfang im Rahmen unserer SYNAXON Leitmesse, der SYNIT2011 stattfinden und jetzt viel Spaß bei einem kleinen visuellen Eindruck des PC-SPEZIALIST Regionalmeetings SÜD:

PC-SPEZIALIST – Ein Blick hinter die Werkstattkulissen

8. September 2011 Constanze Jendrike-Frey

Unsere PC-SPEZIALIST Fachhändler stehen in engem Austausch miteinander; das Netzwerk reicht vom hohen Norden bis hinunter in den Süden. Der Austausch läuft auf allen Kanälen: per Telefon und Mail, im Rahmen von Regionalmeetings, Tagungen und natürlich der SYNIT, auf Schulungen, durch Technikeraustausch, um Ideen für die Ertragssteigerung in der Werkstatt zu sammeln, und durch gegenseitige selbst organisierte Besuche der Geschäftsführer untereinander.

Vor einigen Tagen setzte unser PC-SPEZIALIST Partner Manuel Hahs aus Bebra eine Meldung in der PC-SPEZIALIST Facebook-Gruppe ab, die er auch mit entsprechendem Fotomaterial unterstütze: „17 Reparatureingänge in den vergangenen 2 Tagen! Ich geb‘ den Takt mit der Trommel vor…!“, und kommentierte weiter, dass er sich sehr über den anstehenden Besuch von Geschäftsführer Henrik Rasmussen, PC-SPEZIALIST Bordesholm, freue, damit dieser tatkräftig in der Werkstatt unterstützen könne.

Auch an anderen Standorten können die PC-SPEZIALIST Partner einen großen Zulauf an Werkstattaufträgen verbuchen, Marten Burow, Geschäftsführer PC-SPEZIALIST Kiel berichtete von teilweise 18 Werkstattaufträgen pro Tag und auch Sven Hohlen, Geschäftsführer Esens kann an manchen Tagen von bis zu 15 Aufträgen sprechen.

Die Ursachen für einen solchen Zulauf im Bereich der Werkstatt sind sicherlich in mehreren Faktoren zu finden: nicht selten sind es Gewitterschäden, die in den Werkstätten repariert werden sollen; auf der anderen Seite haben die PC-SPEZIALIST Partner durch einen Sonderflyer zum Serviceversprechen auch sehr deutlich auf ihr Dienstleistungs- und Werkstattangebot aufmerksam gemacht. Auch im PC-SPEZIALIST Sonderflyer für September rückt das Serviceversprechen erneut in den Vordergrund und hebt damit deutlich die Kompetenz von PC-SPEZIALIST hervor und sich von anderen Angebotsflyern ab.